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Geschichte·Antikes Rom·Spätrepublikanisches Rom, 133 v. Chr.

Der Tod des Tiberius Gracchus

Im römischen Senat bricht ein Aufruhr aus – Senatoren zertrümmern Bänke zu Knüppeln und erschlagen einen Volkstribunen.

Der Tod des Tiberius Gracchus

Ein Tumult im Herzen Roms

133 v. Chr. versuchte der Volkstribun Tiberius Gracchus, ein Gesetz zur Landverteilung an die Armen durchzusetzen. Aus Angst vor einem Königtum stürmten Senatoren und ihre Anhänger das Kapitol. Mit Knüppeln aus zerbrochenen Bänken erschlugen sie Gracchus und über 300 seiner Gefolgsleute.

Ein Tabu wird gebrochen

Noch nie war ein Volkstribun wegen seiner Politik getötet worden – bis jetzt. Mit diesem Akt von Lynchjustiz im Senat zerbrach die politische Zurückhaltung ganzer Generationen. Rom fand nie mehr zu seinem alten Gleichgewicht zurück.

Das Zeitalter des Blutes beginnt

Nach dem Mord an Gracchus wurde politische Gewalt Teil des römischen Alltags. Die Lager bewaffneten sich – nicht nur mit Argumenten, sondern mit Schlägern und Klingen. Das langsame Sterben der Republik begann mit einem Hagel aus Holzknüppeln.

Der Mord an Tiberius Gracchus zerstörte jahrhundertealte politische Tabus und löste eine Gewaltspirale aus, die die römische Republik ins Verderben stürzte.

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