Gemeinschaftsgräber unter Rom
Die meisten Römer wurden nicht allein bestattet – tausende teilten sich wohnungsartige Gräber unter der Stadt.

Tod in Gesellschaft von Fremden
Die Mehrheit der alten Römer konnte sich kein eigenes Grab leisten. Die verbrannten Überreste kamen in gemeinsame Gruften, wo Urnen in langen Reihen die Wände säumten.
Persönliche Spuren im Gedränge
Trotz der Enge schmückten Familien ihre Nischen mit gemalten Porträts und Inschriften. Manche Zünfte stifteten ganze Kolumbarien – ein Mix aus Arbeitsplatz, Familie und Nachbarschaft.
Unterirdische Gemeinschaftsgrüfte, sogenannte Kolumbarien, bargen die Asche von Hunderten, manchmal Tausenden Römern. Die Nischen waren gestapelt, oft kunstvoll verziert – selbst im Tod lebten (und starben) die meisten Römer in der Menge.