Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit

Römische Haarentfernungsrituale

Im Schönheitsetui einer Römerin lagen Bimsstein, Harz und eine winzige Pinzette – alles, was man brauchte, um Körperhaare von Kopf bis Fuß zu entfernen.

Römische Haarentfernungsrituale

Unknown — "Hercules" (c. 30 BCE–20 CE), CC0

Schönheit war eine Ganzkörper-Angelegenheit

Im Schönheitsetui einer Römerin lagen Bimsstein, Harz und eine winzige Pinzette – alles, was man brauchte, um Körperhaare von Kopf bis Fuß zu entfernen.

Bimsstein, Pech und bronzene Pinzetten

Plinius der Ältere beschreibt, wie römische Frauen (und manche Männer) dem Körperhaar zu Leibe rückten: Schaben mit Bimsstein, Zupfen mit Metallpinzetten, Kleben mit Harz oder Pech. Archäologen fanden Pinzetten und Schaber in Thermen und Privathäusern im ganzen Reich – oft aus Bronze oder Silber gefertigt. Schönheit war hier zeitaufwendig – und schmerzhaft.

Plinius der Ältere beschreibt, wie römische Frauen (und manche Männer) dem Körperhaar zu Leibe rückten: Schaben mit Bimsstein, Zupfen mit Metallpinzetten, Kleben mit Harz oder Pech. Archäologen fanden Pinzetten und Schaber in Thermen und Privathäusern im ganzen Reich – oft aus Bronze oder Silber gefertigt. Schönheit war hier zeitaufwendig – und schmerzhaft.

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