Fragmenta.
Zitat·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit

Seneca über Wut und Sklaverei

„Kein Mensch ist frei, der ein Sklave seines Körpers ist.“ — Seneca, auf Latein, trifft die antike Wut und Sucht mitten ins Herz.

Seneca über Wut und Sklaverei

Unknown — "Cameo: Head of a Woman" (1–100 CE), CC0

Sklaverei von innen heraus

Seneca schreibt in den Briefen an Lucilius (Brief 92.3): «Nemo liber est qui corpori servit.» — „Kein Mensch ist frei, der ein Sklave seines Körpers ist.“ Die Begierden, Schmerzen und Leidenschaften des Körpers machen jeden zum Gefangenen—ganz ohne Ketten.

Stoizismus gegen Impuls

Für Seneca war Selbstbeherrschung die einzige wahre Freiheit. Wut, Lust oder Zwang rauben einem die Freiheit schneller als jede Peitsche. Wer sich selbst beherrscht, lebt frei—im Palast wie in Ketten.

Für Seneca beginnt Freiheit im Inneren. Die Ketten, die du dir selbst schmiedest, sind die schwersten zu sprengen.

Drei Minuten am Tag.

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