Fragmenta.
So funktioniert'sPreiseHeuteBlog
Für iOS laden
Heute›Geschichte
Geschichte·Antikes Griechenland·Klassisches Athen (5. Jahrhundert v. Chr.)

Phidias angeklagt wegen des Goldes der Göttin

Der Mann, der die Athena im Parthenon schuf, wurde vor Gericht gezerrt – er soll das Gold der Göttin gestohlen haben.

Phidias angeklagt wegen des Goldes der Göttin

Goldene Gewänder vor Gericht

Phidias’ Athena thronte im Parthenon, überzogen mit goldenen Platten. Dann kamen die Gerüchte: Hatte er sich am Schatz der Göttin bereichert? Die Athener schleppten den Bildhauer vor Gericht, die Stadt brodelte vor Verdacht.

Reinheit beweisen – durch Entkleiden der Göttin

Um seinen Namen reinzuwaschen, ließ Phidias die Gewänder von Athenas gewaltiger Statue abnehmen. Das Gold wurde öffentlich gewogen – jede Drachme nachgezählt. Die Zahlen gewann er, die Sicherheit verlor er: Die Anklagen rissen nicht ab, und Phidias floh bald aus Athen, um sein Leben.

Sündenbock für die Paranoia der Demokratie

Der größte Künstler seiner Zeit, gedemütigt von der Stadt, die er verherrlicht hatte. Im aufgewühlten Athen schützte selbst Genie nicht vor der Politik.

Phidias, genialer Bildhauer, wurde zum Sündenbock in politisch aufgeheizten Zeiten – und musste beweisen, dass er keine einzige Drachme von Athenas goldenen Gewändern abgezweigt hatte.

Drei Minuten am Tag.

Quellengeprüfte Geschichten aus dem antiken Griechenland und Rom, jeden Morgen als wischbare Karten.

Für iOS laden
5.0 im App Store

Weiterlesen

Geschichte · Frühe Hellenistische Zeit (334 v. Chr.)

Alexander und der echte Gordische Knoten

In der flirrenden Hitze Phrygiens steht Alexander vor einem uralten Ochsenkarren, verschnürt mit einem Knoten, den niemand lösen kann. Die Legende: Wer ihn löst, herrscht über Asien.

Zitat · Römische Kaiserzeit

Musonius Rufus über Bildung und Charakter

„Wir lernen durchs Tun, nicht durchs Zuhören.“ – Musonius Rufus, der härteste Stoiker, lässt Vorlesungen wie vergeudete Luft wirken.

An Diesem Tag · Römische Republik

An diesem Tag: Roms Kalender im Wandel

Der 28. Juni in der römischen Republik war nicht immer der 28. Juni. Der Kalender war ein politisches Spielzeug – Daten wurden nach Lust und Laune der Priester gedehnt, gestaucht oder vertauscht.

Fakt · Römische Kaiserzeit, 1.–3. Jh. n. Chr.

Speisen unter den Toten: Banketträume in Gräbern

Eine reiche römische Familie konnte ein Dinner mitten im Grab feiern – mit Liegesofas und Mosaikboden.

Fragmenta.

Mit Sorgfalt gemacht für Geschichte, die es verdient.

App Store

Produkt

So funktioniert'sTägliche FragmenteFunktionenHeute in der GeschichteBlogHerunterladen

Rechtliches

DatenschutzrichtlinieNutzungsbedingungenEULASupportPresse

Verbinden

TikTok
© 2026 Fragmenta. Alle Rechte vorbehalten.