Warme Füße: Fußbodenheizung in römischen Bädern
Dampf stieg unter dem Boden auf – römische Füße kannten keinen kalten Stein.

Antike Zentralheizung
Dampf stieg unter dem Boden auf – römische Füße kannten keinen kalten Stein. Das war keine Fantasie: Das war praktische Ingenieurskunst.
Der Hypokaust: Feuer unten, Wärme oben
Römer bauten Hohlböden, gestützt auf Ziegelpfeiler, in ihren Thermen und Villen. Sklaven schürten Feuer in Nebenräumen, die heiße Luft strömte unter den Böden und durch Tonröhren in den Wänden. Archäologen fanden verkohlte Reste und rußgeschwärzte Kanäle von Bath bis Herculaneum.
Manche römischen Bäder und Villen hatten Hypokausten: Hohlräume unter dem Boden, in denen Sklaven Feuer am Brennen hielten. Heiße Luft zirkulierte unter den Füßen und durch Wandkanäle – eine Art Zentralheizung, lange vor modernen Radiatoren. Archäologen fanden diese Anlagen überall im Imperium, von Britannien bis Syrien.