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Persönlichkeit·Antikes Rom·Späte Republik

Cicero im Exil: Die Stimme verstummt

Der größte Redner Roms – über Nacht verbannt. Er muss alles zurücklassen, sogar seine eigene Stimme.

Cicero im Exil: Die Stimme verstummt

Cicero verstummt

Roms schillerndste Zunge – plötzlich im Exil. Cicero, der Anwalt, der Verschwörer und Tyrannen zerpflückte, musste Rom in einer einzigen Nacht verlassen. Sein Haus zerstört. Sein Name verflucht.

Exil in Griechenland

Ohne Freunde und Senat werden Ciceros Briefe verzweifelt. In einem schreibt er, wie er frierend auf einer Insel liegt, schlaflos, die Decke vollgeweint. Da merkt er: Selbst die schärfste Waffe – seine Stimme – kann ihm über Nacht genommen werden.

Die Ironie der Eloquenz

Ciceros Macht war das Wort. Das Exil zeigte: Selbst die lauteste Stimme kann verstummen. Als er zurückkehrte, älter und gebrochener, glitt Rom selbst schon aus dem Griff der Worte.

Cicero, der mit Worten den Senat beugte, war 58 v. Chr. plötzlich machtlos. Von politischen Feinden vertrieben, irrte er durch Griechenland – abgeschnitten von Freunden, Familie und, am schlimmsten, dem Senatsboden. Seine Briefe aus dieser Zeit knistern vor Panik und Demütigung. Für all seine Eloquenz konnte er sich nicht zurück nach Rom reden.

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