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Archimedes und der Fall von Syrakus

Rom stürmt die Stadt – und tötet den größten Denker der griechischen Welt wegen einer Sandzeichnung.

Archimedes und der Fall von Syrakus

Die Belagerung, die ein Genie beendete

212 v. Chr.: Nach zwei Jahren brutaler Belagerung brechen die Römer durch die Mauern von Syrakus. Der berühmteste Bürger der Stadt – Archimedes – hockt über seinen Zeichnungen im Staub. Seine Erfindungen hatten die Römer jahrelang aufgehalten: riesige Greifarme, Spiegel, die angeblich Schiffe in Brand setzten, Kriegsmaschinen wie aus dem wildesten Roman.

„Störe meine Kreise nicht.“

Die Überlieferung (bei Plutarch und anderen) erzählt: Ein römischer Soldat platzt herein und befiehlt Archimedes, mitzukommen. Der 75-Jährige weigert sich, will erst seine Geometrie vollenden. Der Soldat erschlägt ihn auf der Stelle. Rom siegt – aber verliert den Mann, der eine Stadt mit Mathematik verteidigen konnte.

Von der Legende zum Vermächtnis

Die Details sind wohl ausgeschmückt. Doch mit Archimedes’ Tod endet die alte griechische Welt – Rom übernimmt. Sein Name steht bis heute für Genie – und für die Idee, dass ein einziger Kopf, selbst im Chaos, das Schicksal einer Stadt wenden kann.

Während römische Soldaten Syrakus plündern, ist Archimedes ganz in seine Gedanken versunken. Der Legende nach weigert er sich, seine Rechnungen zu verlassen – und bezahlt dafür mit dem Leben.

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