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Geschichte·Antikes Griechenland·Peloponnesischer Krieg (5. Jh. v. Chr.)

Alkibiades, der Überläufer

Morgens noch athenischer Feldherr – abends schon im Bündnis mit den Todfeinden Athens.

Alkibiades, der Überläufer

Vom Helden zum Verräter über Nacht.

Alkibiades war Athens Goldjunge: schön, klug, gefährlich überzeugend. Als er kurz vor dem Sizilien-Feldzug der Gotteslästerung beschuldigt wird, flieht er statt vor Gericht zu erscheinen – und wird prompt von den verhassten Spartanern aufgenommen.

Drei Mächte, ein Überlebenskünstler.

Später wird Alkibiades Militärberater in Sparta und empfiehlt, Decelea in Attika zu befestigen. Doch auch dort wenden sich die Mächtigen gegen ihn – und er wechselt erneut die Seite, diesmal zum persischen Satrapen Tissaphernes. Jeder Wechsel hält ihn am Leben und an der Macht.

Kam er je zurück?

Tatsächlich kehrte Alkibiades nach Athen zurück, wurde nach wichtigen Siegen als Retter gefeiert. Doch die athenische Politik war gnadenlos. Wieder verbannt, starb er unter mysteriösen Umständen – ein Beweis, dass Charisma und Ehrgeiz nicht gegen wechselnde Allianzen schützen.

Alkibiades wechselte im Peloponnesischen Krieg nicht nur einmal die Seiten, sondern gleich dreimal. Erst kämpfte er für Athen, dann für Sparta, dann für Persien – und nutzte jede Macht für sein eigenes Überleben und seinen Ruhm.

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