Heute vor ...: Die Veneralia – Venus im Bade
2. April: Römische Frauen badeten die Statue der Venus im Fluss – in der Hoffnung, dass die Liebesgöttin auch ihre Sorgen fortspült.

Eine Göttin braucht ein Bad?
Am 2. April trugen römische Frauen das Bildnis der Venus Verticordia zum Fluss. Sie entfernten die Girlanden, tauchten sie ins kalte Wasser und baten um Hilfe in Liebesdingen – und um Tugend gleich dazu. Sogar Männer schlossen sich manchmal an, in der Hoffnung, Herzen zu beeinflussen.
Liebe, Parfüm und ein Hauch von Nervosität
Die Veneralia war eine Mischung aus Hingabe und Unsicherheit: Venus Verticordia sollte römische Frauen keusch halten – und Liebende treu. Parfüm, Blumen und geflüsterte Wünsche trieben den Fluss hinab, als Tribut an die unberechenbare Strömung der Liebe.
Bei der Veneralia ehrten Roms Frauen Venus Verticordia – die 'Herzenswenderin' – mit Blumen, Weihrauch und rituellen Bädern.