Heute vor ...: Das Tubilustrium
26. März: In Rom reinigen Priester die Kriegstrompeten – denn selbst Bronze braucht einen Segen vor der Schlacht.

Trompeten, nicht Schwerter.
Am 26. März feierte Rom das Tubilustrium. Priester versammelten sich, um die heiligen Trompeten – tubae genannt – mit Weihrauch und Opferblut zu reinigen. Bald würden sie zum Aufbruch blasen.
Warum eine Trompete reinigen?
Für die Römer musste alles, was im Krieg diente, rituell rein sein, um den Sieg zu sichern. Die Zeremonie zeigt: Selbst der Klang war heilig – und jeder Feldzug begann mit einem Signal.
Das Tubilustrium war ein Tag, an dem Lärm und Ritual verschmolzen: Hörner, Weihrauch und das Echo uralter Kriege.