An diesem Tag: Kaiser Tiberius stirbt auf Capri
16. März 37 n. Chr.: Tiberius, Roms widerwilliger Kaiser, stirbt im Exil auf Capri. Doch um seine letzten Tage ranken sich Gerüchte wie altes Blut.
Joseph Anton Koch — "Ruins of the Imperial Palaces in Rome", CC0
Der letzte Atemzug auf Capri.
Am 16. März 37 n. Chr. stirbt Tiberius weit weg von Rom, allein in seinem Lustpalast. Offizielle Todesursache: Altersschwäche. Tacitus und Sueton deuten auf etwas Düsteres hin – vielleicht sogar Mord durch seinen eigenen Erben.
Angst und Gerüchte überleben ihn.
Während seiner 23-jährigen Herrschaft verfiel Tiberius in Paranoia und überließ Rom dem Flüstern von Verrat und Rache. Mit seinem Tod öffneten sich die Tore für Caligula, dessen Ruf die Stadt noch Generationen verfolgen sollte.
Tiberius’ Tod ist ein Wendepunkt der römischen Geschichte – das Ende einer Herrschaft voller Misstrauen, Schatten und Skandale. Was danach kam, ließ Rom den Atem anhalten.