Fragmenta.
Geschichte·Antikes Griechenland·Klassisches Griechenland, 479 v. Chr.

Themistokles und die Flucht mit der Triere

Während persische Truppen in Athen einfallen, befiehlt Themistokles die Evakuierung der Stadt – nur die Schlangen im Tempel bleiben zurück.

Themistokles und die Flucht mit der Triere

Théodore Rousseau — "The Forest in Winter at Sunset" (ca. 1846–67), public domain

Die Letzten verlassen Athen.

Persische Soldaten rücken vor, Häuser brennen, während Themistokles eine verzweifelte Evakuierung überwacht. Ein seltsames Detail: Die Schlangen aus dem Athena-Tempel werden mit den heiligen Gegenständen nach Salamis gebracht. Die Stadt ist leer, die Akropolis raucht.

Eine Stadt als Köder.

Wo andere verzweifeln würden, schmiedet Themistokles schon Pläne. Er schickt Xerxes eine (angeblich geheime) Botschaft und gibt vor, sein Volk zu verraten. So lockt er die persische Flotte in die engen Meerengen bei Salamis, wo die griechischen Schiffe schon lauern.

Aus Asche wird Sieg.

Die Perser glauben, Athen sei gebrochen. Stattdessen wird ihre Flotte zerschmettert. Themistokles’ Wagnis macht aus einer verbrannten Stadt die Falle, die Griechenland rettet. Manchmal führt der einzige Weg hinaus direkt durchs Feuer.

Themistokles machte aus der Zerstörung Athens eine List, lockte die Perser in eine Falle bei Salamis und veränderte so den Lauf der griechischen Geschichte.

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