Spartacus: Der General, der einst ein Preis war
Ein thrakischer Gladiator, angekettet für das Vergnügen der Menge, führt plötzlich ein Heer an, das Rom zwei Jahre lang das Fürchten lehrt.

Unknown — "Marble head of a Ptolemaic queen" (ca. 270–250 BCE), public domain
Geketteter Kämpfer, freier Geist
Sie trainieren ihn für Blut. Spartacus soll für den Spaß der anderen sterben, nicht führen. Doch er träumt von mehr – von offenem Himmel, von einem Namen, der Freiheit bedeutet statt Besitz.
Er macht Sklaven zu Soldaten
Rom rechnet mit einem leichten Gemetzel. Stattdessen vereint Spartacus Gladiatoren und Hirten, organisiert Plünderungen und trickst Konsuln aus. Seine Armee wächst – Männer, die nichts mehr zu verlieren haben als den Kampf. Für eine Weile ist Roms größte Angst ein Mann, den sie einst für ein Nichts hielten.
Rom vergibt Flucht nie
Spartacus stirbt auf dem Schlachtfeld, umzingelt, nie lebendig gefangen. Rom kreuzigt seine Gefolgsleute entlang der Via Appia – eine Warnung, in Holz gehämmert. Doch sein Aufstand hallt nach, jedes Mal, wenn die Mächtigen fürchten, dass die Machtlosen ihre Stärke wiederentdecken.
Er beginnt als Eigentum – verkauft, gebrandmarkt, gezwungen, unter dem Gebrüll der Arena zu kämpfen. Doch Spartacus entkommt, und plötzlich jagt der Herr der Welt einen Flüchtigen. Er macht aus ein paar Sklaven Zehntausende, schlägt römische Legionen und bricht jede Regel, was ein Sklave sein darf.