Sappho: Poesie und Auslöschung
Fast jede Zeile, die Sappho schrieb, wurde von Zeit oder Feuer gejagt. Von Tausenden Versen ist nur einer fast vollständig erhalten.

Nicolas Poussin — "The Companions of Rinaldo" (ca. 1633), public domain
Eine Stimme, fast verloren für die Geschichte
Fast jede Zeile, die Sappho schrieb, wurde von Zeit oder Feuer gejagt. Von Tausenden Versen ist nur einer fast vollständig erhalten.
Fragmente im Staub
Sappho schrieb das Begehren neu in einer Welt, die Männern gehörte – doch das meiste ihrer Werke wurde zerstört: durch Zufall, Vernachlässigung oder gezielte Zensur. Was wir kennen, sind Bruchstücke: von Grammatiken zitiert, von Krügen gekratzt, aus Papyrusfetzen in ägyptischen Müllhaufen zusammengesetzt. Die Frau, die man die zehnte Muse nannte, ist heute ein Rätsel aus verschwundenen Stimmen.
Echos, keine Antworten
Jeder neue Fetzen, der auftaucht, wirbelt unser Bild von ihr durcheinander. Sapphos Ruf überlebte ihre Worte – ein Beweis, dass die wichtigsten Stimmen verstummen und immer wieder neu entdeckt werden können.
Sappho schrieb das Begehren neu in einer Welt, die Männern gehörte – doch das meiste ihrer Werke wurde zerstört: durch Zufall, Vernachlässigung oder gezielte Zensur. Was wir kennen, sind Bruchstücke: von Grammatiken zitiert, von Krügen gekratzt, aus Papyrusfetzen in ägyptischen Müllhaufen zusammengesetzt. Die Frau, die man die zehnte Muse nannte, ist heute ein Rätsel aus verschwundenen Stimmen.