Römische öffentliche Toiletten: Privatsphäre? Fehlanzeige
Hinsetzen, Tunika hochziehen – und Smalltalk führen. Römische Toiletten boten null Privatsphäre.

Keine Kabinen, keine Scham: Römische Klos
Betrittst du eine römische Latrine, findest du eine Steinbank mit Löchern – direkt neben identischen Löchern. Keine Wände. Keine Türen. Nur du und ein Dutzend Nachbarn beim ganz normalen Geschäft.
Klo-Klatsch war Alltag
Archäologen haben diese Po-an-Po-Toiletten in Ostia Antica und Pompeji freigelegt. Manche hatten sogar Armlehnen. Die Römer tauschten Klatsch und Politik aus – Privatsphäre war was für Schwächlinge.
Öffentliche Latrinen im alten Rom: lange Steinbänke mit Schlüssellochöffnungen, keine Trennwände. Ausgrabungen in Ostia und Pompeji zeigen: Hier saß man Seite an Seite. Freunde, Fremde, Politiker – alle erledigten ihr Geschäft gemeinsam, begleitet nur von Gesprächen und fließendem Wasser.