Römische Sport-BHs und Unterwäsche
Ein Mosaik aus einer Villa bei Sizilien zeigt junge Römerinnen beim Springen, Rennen und Diskuswerfen – nicht in Togas, sondern in Outfits, die verdächtig nach Bikinis aussehen.

Unknown — "Bronze ornament from a chariot pole" (1st–2nd century CE), public domain
Antike Bikini-Mädchen
Ein Mosaik aus einer Villa bei Sizilien zeigt junge Römerinnen beim Springen, Rennen und Diskuswerfen – nicht in Togas, sondern in Outfits, die verdächtig nach Bikinis aussehen. Die Farben leuchten noch nach 1.700 Jahren.
Römische Unterwäsche – Funktion statt nur Mode
Die „Bikini-Mädchen“ von Piazza Armerina tragen enge Bandeau-Tops und knappe Höschen. Archäologen glauben: Das waren echte Sportoutfits, nicht bloß Fantasie des Künstlers. Lange vor Spandex setzten Römerinnen auf Halt und Beweglichkeit.
Unterwäsche vor Lycra
Diese Mosaike beweisen: Römischer Erfindergeist zeigte sich nicht nur in Aquädukten und Straßen. Manchmal war es ein straff gewickeltes Leinenband, das Freiheit zum Rennen, Springen und Siegen gab – Jahrhunderte vor dem Sport-BH.
Die sogenannten „Bikini-Mädchen“ von Piazza Armerina tragen enge Bandeau-Tops und Höschen – Jahrhunderte vor dem modernen Zweiteiler. Diese Kleidung war nicht nur Mode: Sie bot Halt für Sport und Spiel, lange bevor der erste Sport-BH im Schaufenster hing. Komfort und Bewegungsfreiheit waren für die Römerinnen schon unter Wolle und Leinen ein Muss.