Mehrstöckige öffentliche Toiletten in Rom
Betritt ein römisches Badehaus und schau nach oben—eine Reihe Marmortoiletten zieht sich über den Köpfen im zweiten Stock entlang.

Charles Le Brun — "The Jabach Family" (ca. 1660), public domain
Römische Toiletten gingen in die Höhe
Betritt ein römisches Badehaus und schau nach oben—eine Reihe Marmortoiletten zieht sich über den Köpfen im zweiten Stock entlang. Unten gluckert Wasser, das den Abfall wegspült, während durch offene Fenster frische Luft hereinströmt.
Gestapelte Latrinen, antiker Stil
Römische Ingenieure bauten öffentliche Toiletten nicht nur ebenerdig. Manche hatten Obergeschosse, mit Abfallkanälen, die durch dicke Mauern bis in die Hauptkanalisation führten. In Ostia und Rom gab es Toiletten auf zwei Ebenen, alle mit einem einzigen, ständigen Wasserstrom gereinigt.
Leben unter dem Lokus
Stell dir vor, du liegst im römischen Bad und hörst das Spülen von oben. Für die Römer zählte clevere Technik mehr als Privatsphäre—und öffentliche Hygiene war eine Frage des Nationalstolzes.
Römische Ingenieure bauten öffentliche Toiletten nicht nur ebenerdig, sondern manchmal gleich zwei oder drei Stockwerke hoch. Der Abfall fiel durch Schächte in den Wänden direkt in die Hauptkanalisation darunter. Während du unten badest, hörst du vielleicht, was oben passiert.