Römische Männer epilierten—mit Pinzette und Pech
Römische Männer zupften sich die Körperhaare—mühsam, Haar für Haar.

Esprit Antoine Gibelin — "Louis XVI as the Benefactor of Surgery" (1771–74), public domain
Glatt war Trend: Das geheime Leiden der Römer
Betritt ein römisches Bad und hör das Knipsen—Bronzepinzetten reißen Haare von Armen und Beinen. Heißes Pech drauf, mit einem Ruck abgezogen. Körperhaare waren out, und Schönheit hatte ihren Preis: Schmerz.
Cosmetae: Sklaven als Beauty-Spezialisten
Reiche Römer besaßen Sklaven, die nur für die Körperpflege zuständig waren—die 'cosmetae'. Diese Spezialisten entfernten stundenlang Haare, besonders vor Festen oder Spielen. Martial macht Witze über zu glatt polierte Männer, aber die Pflegesets aus Pompeji beweisen: Das war kein Spaß.
Im kaiserlichen Rom waren reiche Männer besessen von glatter Haut. Sie ließen Sklaven, die 'cosmetae', Haare mit Bronzezangen auszupfen oder heißes Pech auftragen und abrupfen—Waxing auf antik. Martial, der Satiriker, spottet über Männer, die es übertreiben, aber die Funde von Pflegesets und Wandmalereien zeigen: Es war bitterer Ernst.