Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit (1.–3. Jh. n. Chr.)

Römische Häuser hatten Glasscheiben

Tritt in ein römisches Luxushaus—und Sonnenlicht fällt durch dünne, grünliche Glasscheiben.

Römische Häuser hatten Glasscheiben

Paul Gauguin — "Ia Orana Maria (Hail Mary)" (1891), public domain

Glasscheiben im alten Rom

Schon im 1. Jahrhundert n. Chr. statteten reiche Römer ihre Häuser mit gegossenen Glasscheiben aus. Das Glas war dick, unperfekt und grünlich—doch es bedeutete einen Sprung in Komfort und Status.

Luxus, kein Muss

Diese zerbrechlichen Platten ließen Licht herein und hielten Staub und Kälte fern. Glasscheiben wurden zum Statussymbol—Jahrhunderte bevor Europas Kathedralen in Buntglas erstrahlten.

Schon im 1. Jahrhundert n. Chr. stellten Römer Fensterglas her—Jahrhunderte bevor das Mittelalter den Trick neu entdeckte. Die Scheiben waren grob—wellig, blasenreich, oft grünstichig—aber sie hielten Wind und Schmutz draußen und ließen kostbares Tageslicht herein. Ein Luxusmerkmal, das zeigt: Was heute modern wirkt, begann manchmal in einer Villa am Golf von Neapel.

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