Heute vor: Pyrrhos landet in Italien
4. Mai 280 v. Chr.: Pyrrhos von Epirus betritt mit 25.000 Mann italienischen Boden—und bringt 20 Kriegselefanten mit, wie Rom sie noch nie gesehen hat.

Ein König landet mit Monstern
Am oder um den 4. Mai 280 v. Chr. geht Pyrrhos von Epirus in Süditalien an Land—mit einer Armee, wie sie Italien kaum je gesehen hat: makedonische Phalanx, Reiterei und riesige indische Elefanten, deren Stoßzähne für den Krieg geschärft sind.
Rom trifft (fast) auf ebenbürtige Gegner
Pyrrhos wollte den griechischen Städten helfen, die von Rom bedroht wurden. Sein Feldzug brachte Rom an den Rand der Niederlage, aber jeder „Sieg“ kostete seine Armee mehr. Antike Quellen berichten, dass die Soldaten die Elefanten mehr fürchteten als jedes Schwert.
Sieg—aber nicht für lange
Pyrrhos’ frühe Triumphe ließen ihn zu schwach zurück, um den Sieg auszukosten. Heute bedeutet ein „Pyrrhussieg“: Du gewinnst die Schlacht, verlierst aber alles, was zählt.
Pyrrhos’ Wagnis löste die erste epische Kollision zwischen Rom und einem griechischen König aus. Seine Elefanten trampelten in die Geschichte, doch seine Siege waren so teuer, dass wir heute von einem „Pyrrhussieg“ sprechen.