Fragmenta.
Geschichte·Antikes Griechenland·Athen der Klassik, 5. Jahrhundert v. Chr.

Perikles, die Seuche und eine Trauerrede

Während die Seuche Athen heimsucht, steht Perikles vor den Trauernden – und versteckt seine eigene Verzweiflung hinter Worten der Hoffnung.

Perikles, die Seuche und eine Trauerrede

Seuche und Rede

Die Seuche schlich durch Athen, Leichen stapelten sich in Straßen und Tempeln. 430 v. Chr. steht Perikles vor den Toten der Stadt – und soll eine Menge inspirieren, die Söhne, Väter, Nachbarn verloren hat.

Worte gegen die Dunkelheit

Thukydides überliefert Perikles’ Rede – eine Mischung aus Lob und Trotz. Er nennt Athen die 'Schule von Hellas' und weigert sich, die Stadt von Angst bestimmen zu lassen, obwohl auch seine eigenen Söhne bald an der Krankheit sterben werden.

Nach den Worten – nur noch Stille

Die Seuche tötet ein Viertel der Stadt – auch Perikles selbst, kurz nach seiner Rede. Seine Worte blieben. Die meisten, die sie hörten, nicht.

Im Schatten des Massentodes hält Perikles seine berühmte Trauerrede, beschwört Athens Größe – und sieht dabei zu, wie die Stadt und seine eigene Familie an der Seuche zerbrechen.

Drei Minuten am Tag.

Quellengeprüfte Geschichten aus dem antiken Griechenland und Rom, jeden Morgen als wischbare Karten.

Für iOS laden
5.0 im App Store