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Geschichte·Antikes Griechenland·Hellenistisches Griechenland, 330 v. Chr.

Alexander befiehlt Parmenions Tod

Am Morgen war Parmenion einer der Vertrautesten im Reich Alexanders. Bei Sonnenuntergang war er tot – auf Geheiß des Königs, ohne je von seiner angeblichen Schuld zu erfahren.

Alexander befiehlt Parmenions Tod

Der plötzliche Sturz eines Generals

Parmenion hatte schon an Alexanders Seite und für dessen Vater gekämpft, war nach dem König der mächtigste Mann im Reich. Er hatte Asien erobert, Armeen befehligt und Königreiche verwaltet. Dann wurde sein Sohn Philotas des Komplotts gegen Alexander beschuldigt.

Der Tod reitet schneller als die Nachricht

Nachdem Philotas gefoltert und getötet worden war, befahl Alexander auch Parmenions Tod – aus Angst, der alte General könnte rebellieren, wenn er vom Schicksal seines Sohnes erfuhr. Ein kleines Team ritt Hunderte Meilen nach Medien und kam an, bevor eine Warnung Parmenion erreichen konnte. Sie erstachen ihn ohne Prozess, allein auf Befehl des Königs.

Vertrauen und Angst im Herzen des Reichs

Keine Tat erschütterte Alexanders engsten Kreis mehr. Wenn der König sich gegen Parmenion wenden konnte, war niemand – egal wie loyal – wirklich sicher. Es war ein Wendepunkt: Von nun an waren Misstrauen und Gewalt untrennbar mit Alexanders Herrschaft verbunden.

Parmenion, Alexanders ältester General, wurde nicht für eigene Taten hingerichtet, sondern wegen des angeblichen Verrats seines Sohnes. Alexander schickte Reiter durch die Wüste, um die Hinrichtung zu vollstrecken, bevor die Nachricht den Veteranen erreichen konnte. In einer Welt wechselnder Loyalitäten bot selbst lebenslange Treue keinen Schutz.

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