Pallas von Epirus: Der Sklave, der zum Königsmacher wurde
Geboren als griechischer Sklave, unterschreibt Pallas kaiserliche Erlasse—direkt unter dem Kaiser. Römische Senatoren beißen die Zähne zusammen, machtlos.

baron François Gérard — "Charles Maurice de Talleyrand Périgord (1754–1838), Prince de Bénévent" (1808), public domain
Die Unterschrift, die Senatoren demütigte
Der Name eines griechischen Sklaven steht auf kaiserlichen Erlassen. Pallas, einst Eigentum, lenkt nun Roms Vermögen und schreibt Gesetze. Ein Schwung eines Freigelassenen auf Pergament bringt die ältesten Familien Roms zur Weißglut.
Der Mann hinter der Kaiserin
Pallas zieht die Fäden bei Agrippinas Aufstieg, jongliert Geld und Geheimnisse zwischen den Palastmauern. Tacitus nennt ihn korrupt, aber alle sind sich einig—ohne Pallas wäre Nero nie Kaiser geworden.
Macht braucht keinen Stammbaum
Pallas starb reich, geehrt und gehasst. Seine Geschichte zeigt: In Rom konnte der Sklave von gestern morgen die Krone tragen—zumindest für einen Moment.
Pallas beginnt als Besitz im kaiserlichen Haushalt. Doch mit Köpfchen und Loyalität steigt er auf: Sekretär des Kaisers, Herr über die Finanzen, Strippenzieher hinter Agrippinas Aufstieg. Tacitus schäumt, dass Roms Schicksal von einem Mann gelenkt wurde, der nicht einmal frei geboren war. Entscheidend war nicht Blut oder Titel, sondern wer den Schlüssel zur Schatzkammer hielt.