Kyros der Jüngere: Der Prinz, der fast ein Reich gewann
Ein persischer Prinz sitzt in seinem Zelt, die Nacht vor der Schlacht. Er sagt seinen griechischen Söldnern: ‚Sieg, und ihr bekommt mehr Gold, als ihr tragen könnt.‘ Was passiert, wenn er verliert, erwähnt er nie.

Unknown — "Ganymede jewelry" (ca. 330–300 BCE), public domain
Prinz Kyros verspricht Gold im Fackelschein
Kyros der Jüngere steht, umgeben von griechischen Söldnern, und verspricht ihnen unermesslichen Lohn, wenn sie ihm gegen den Großkönig folgen. Im Schatten flüstern seine Offiziere—er setzt alles auf eine einzige Schlacht bei Kunaxa.
Griechische Schwerter für einen persischen Thron
Kyros stellte ein Heer aus Griechen auf—die berühmten Zehntausend—und lockte sie mit Reichtum ins Herz Persiens. Sein Bruder Artaxerxes herrscht über das Reich, doch Kyros setzt auf Überraschung, Tempo und fremde Muskeln. Der Plan ist so kühn, dass der persische Hof es kaum glauben kann.
Tod eines Prinzen, Armee im Niemandsland
Kyros fällt im Chaos der Schlacht, seine Träume enden zu Füßen der königlichen Garde. Die Griechen, führerlos und tief im Feindesland, müssen sich den Heimweg erkämpfen—ein Rückzug, der länger in Erinnerung bleibt als jeder persische König.
Kyros setzt sein Leben auf griechische Schwerter—und glaubt, sich den Thron vom eigenen Bruder kaufen zu können. Als seine Leiche im Staub von Kunaxa gefunden wird, stehen die Griechen als gestrandete Königsmacher da—ohne König. Ein Manns Ehrgeiz, und tausend Leben plötzlich ohne Platz.