Katzen im antiken Griechenland: Exotische Statussymbole
Athenische Kinder jagten Hunden hinterher, nicht Kätzchen. Wer im antiken Griechenland eine Katze besaß, hatte Kontakte nach Ägypten.

François Joseph Navez — "The Massacre of the Innocents" (1824), public domain
Griechische Häuser ohne Katzen
Athenische Kinder jagten Hunden hinterher, nicht Kätzchen. Wer im antiken Griechenland eine Katze besaß, hatte Kontakte nach Ägypten.
Luxus-Import statt Mäusefänger
Bei Ausgrabungen findet man in griechischen Häusern kaum Katzenknochen oder -darstellungen. Wenn Katzen auftauchen, dann in Gräbern der Oberschicht—Statussymbole, keine Haustiere für jedermann. Die eigentliche Mäusejagd erledigten Wiesel.
Im Gegensatz zu Ägypten oder dem späteren Rom waren Hauskatzen im antiken Griechenland selten—bei Ausgrabungen und auf Vasen tauchen sie fast nie auf. Wenn doch, dann in prunkvollen Gräbern oder als Luxushaustiere der Elite, meist aus Ägypten importiert. Die meisten Griechen setzten auf Wiesel und Terrier gegen Mäuse.