Heute vor...: Das Fest der Juno Moneta
1. Juni: Silberne Glocken läuten für Juno Moneta – die Göttin, die dem Geld das „Money“ gab.

Antico (Pier Jacopo Alari Bonacolsi) — "Paris" (ca. 1518–1524), public domain
Die Göttin, die für Roms Münzen bürgte.
Der Tempel der Juno Moneta thronte über dem Kapitol, geweiht der Göttin der Warnung und Erinnerung. Doch ihr Name lebt weiter, weil Roms erste Münzstätte unter ihren wachsamen Augen arbeitete – jeder Denar wurde in ihrem Schatten geprägt.
Fest, Opfer und der Preis des Vertrauens.
Am 1. Juni brachten Priester Opfer dar, das Volk dankte für stabiles Geld. „Moneta“ wurde zum Ursprung von „money“ – im Lateinischen wie im Englischen. Wo Reichtum ist, ist auch Sorge – also beteten sie, dass Tempel (und Münzen) rein bleiben.
Die Münzstätte Roms lag direkt unter dem Tempel der Juno Moneta. An ihrem Fest ehrte die Stadt nicht nur eine Göttin, sondern das Herzstück ihrer Wirtschaft.