Haustieraffen – Griechischer Luxus auf Abwegen
Betrittst du das Haus eines reichen Athener, kann dir ein Affe an der Leine begegnen – plappernd auf den Möbeln, Feigen knabbernd.

Unknown — "Marble female figure" (4500–4000 BCE), public domain
Affenalarm in Athen
Betrittst du das Haus eines reichen Athener, kann dir ein Affe an der Leine begegnen – plappernd auf den Möbeln, Feigen knabbernd. Die alten Griechen sammelten das Schräge und Wilde als Luxusobjekte.
Mini-Exoten auf antiken Vasen
Affen als Haustiere waren Statussymbole der griechischen Oberschicht. Vasenmalereien und kleine Skulpturen zeigen Affen auf Festen und bei Kinderspielen – so seltsam, dass selbst der Familienhund nur staunen konnte.
Affen als Haustiere waren ein importierter Trend unter griechischen Eliten. Archäologen fanden winzige Affenfiguren und echte Halsbänder in Gräbern. Auf antiken Vasen tummeln sich freche Primaten bei Gelagen und Kinderspielen. In einer Welt ohne Zoo bedeutete ein Affe: Du konntest dir etwas wirklich Fremdes leisten – exotisch, unberechenbar und manchmal zerstörerisch.