Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr.

Graffiti im antiken Pompeji

Ein römischer Teenager kritzelte eine Liebesbotschaft an die Wand von Pompeji – und sie steht dort noch immer, 2.000 Jahre später.

Graffiti im antiken Pompeji

Panini — "Interior of Saint Peter's, Rome" (after 1754), public domain

Liebesbotschaften und Beleidigungen in Stein

Ein römischer Teenager kritzelte eine Liebesbotschaft an die Wand von Pompeji – und sie steht dort noch immer, 2.000 Jahre später. Manche Wände tragen derbe Witze, andere Namen und Geständnisse. Die Stadt pulsiert vor Stimmen aus der Vergangenheit, konserviert im sonnengegerbten Putz.

Pompejis antikes Social Media

Die Wände von Pompeji sind ein Flickenteppich aus Graffiti – Liebeserklärungen, Beleidigungen, Klohumor, sogar Wahlkampfslogans. „Secundus vögelt gern Jungs.“ „Viel Erfolg dem Wirt!“ Archäologen haben Tausende dieser Kritzeleien katalogisiert – Pompeji ist ein Schatz an römischem Alltagsleben.

Die Mauern von Pompeji sind übersät mit antiken Graffiti. Liebesschwüre, Beleidigungen, schmutzige Witze und sogar politische Parolen – eingeritzt auf Latein, manchmal mit zittriger Hand. Man kann sie heute noch lesen: „Gaius liebt Pomponia“, „Möge dein Hämorrhoiden aneinanderreiben“ und „Viel Erfolg dem Wirt!“ Die Stadtmauern zeigen: Römer haben nie hinterm Berg gehalten.

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