Fabia: Die Vestalin, die dem Grab entkam
Beim Bruch ihres heiligen Gelübdes hätte Fabia als Vestalin lebendig begraben werden sollen – Roms grausamste Strafe. Doch sie ging frei.

Unknown — "Wall painting on black ground: Aedicula with small landscape, from the imperial villa at Boscotrecase" (last decade of the 1st century BCE), public domain
Lebendig begraben – das Gesetz
Beim Bruch ihres heiligen Gelübdes hätte Fabia als Vestalin lebendig begraben werden sollen – Roms grausamste Strafe. Doch sie ging frei.
Vestalinenvorrechte und politische Verbindungen
Die Vestalinnen hielten Roms ewiges Feuer am Brennen. Wer das Keuschheitsgelübde brach, wurde in eine unterirdische Kammer gesperrt – mit Lampe, Brot und Wasser. Doch 73 v. Chr. wurde Fabia, Ciceros Schwägerin, freigesprochen – angeblich dank mächtiger Männer, die für sie eintraten. War es ihr Einfluss, ihre Unschuld oder Roms Angst, jemand so Hochgestellten zu töten? Diesmal blieb das Grab leer.
Manchmal zählt Macht mehr als Ritual
Rom prahlte mit seinen eisernen Ritualen – doch wenn ein Freund des Senats vor Gericht stand, wurden die Regeln gebogen. Fabias Überleben zeigt: Selbst die heiligsten Gesetze wankten, wenn man Freunde in hohen Kreisen hatte.
Die Vestalinnen hielten Roms ewiges Feuer am Brennen. Wer das Keuschheitsgelübde brach, wurde in eine unterirdische Kammer gesperrt – mit Lampe, Brot und Wasser. Doch 73 v. Chr. wurde Fabia, Ciceros Schwägerin, freigesprochen – angeblich dank mächtiger Männer, die für sie eintraten. War es ihr Einfluss, ihre Unschuld oder Roms Angst, jemand so Hochgestellten zu töten? Diesmal blieb das Grab leer.