Cicero vereitelt die Catilina-Verschwörung
An einem nebligen Novembermorgen steht Cicero vor dem Senat—unter der Toga trägt er einen Brustpanzer.

Ciceros Rüstung unter der Toga.
Es ist 63 v. Chr. Cicero, Konsul Roms—und ein Selfmade-Mann—steht Gerüchten um einen Staatsstreich gegenüber. Er marschiert in den vollen Senat, Eisenplatten auf der Brust, und hält die erste Catilinarische Rede. Über ihm vibriert die Balustrade vor nervösen Senatoren.
Verschwörer enttarnt, Chaos entfesselt.
Cicero nennt Lucius Sergius Catilina—der mitten im Saal sitzt—als Drahtzieher eines Plans, Rom niederzubrennen und die Führung zu töten. Catilina flieht, einige Anhänger geraten in Panik, andere tauchen unter. Ciceros Worte stoßen die Dominosteine an, und binnen Tagen bricht die Verschwörung zusammen.
Ein Mann, eine Rede, kein Schwert.
Hinter Cicero steht keine Armee—nur die Empörung der Öffentlichkeit. Seine Reden geben dem Senat das Mandat, Verräter ohne Prozess hinzurichten. In einer Stadt, die von Gewalt regiert wird, verändert der Mut eines Redners alles—und hinterlässt eine Verfassungnarbe, die Rom nie heilt.
Nur mit Worten und Witz entlarvt Cicero eine Verschwörung zur Machtübernahme in Rom und jagt Aristokraten in die Flucht—ein Beweis, dass manchmal eine Rede die tödlichste Waffe ist.