Caligula: Kaiser oder Gott?
Eines Morgens marschiert Caligula in die Tempel Roms und befiehlt, seine eigene Statue zwischen die Götter zu stellen. Er verlangt Anbetung, nicht nur Gehorsam.

Caligula: Emperor or God?, public domain
Ein Gott unter Sterblichen?
Eines Morgens marschiert Caligula in die Tempel Roms und befiehlt, seine eigene Statue zwischen die Götter zu stellen. Er verlangt Anbetung, nicht nur Gehorsam.
Roms heilige Ordnung gerät ins Wanken
In einer Stadt, in der Kaiser sonst vorsichtig mit Traditionen umgehen, trampelt Caligula einfach drüber—und zwingt Senatoren und Priester, ihn wie Jupiter zu verehren. Antike Autoren berichten, er speiste neben einer goldenen Statue von sich selbst und ließ Roms Elite als Bittsteller kriechen. Manche sahen Wahnsinn. Andere einen tödlichen Loyalitätstest, dem niemand entkommen konnte.
Göttlichkeit oder Todessehnsucht?
Für den Rest der römischen Geschichte wagte kein Kaiser mehr so dreist einen Anspruch. Caligulas Herrschaft dauert nur vier Jahre, aber das Gerücht seiner Göttlichkeit bleibt—und verwischt die Grenze zwischen Herrscher und Gott, Wahnsinn und Macht.
In einer Stadt, in der Kaiser sonst vorsichtig mit Traditionen umgehen, trampelt Caligula einfach drüber—und zwingt Senatoren und Priester, ihn wie Jupiter zu verehren. Antike Autoren berichten, er speiste neben einer goldenen Statue von sich selbst und ließ Roms Elite als Bittsteller kriechen. Manche sahen Wahnsinn. Andere einen tödlichen Loyalitätstest, dem niemand entkommen konnte.