Athener mussten fürs öffentliche Koten blechen
Im Athen des 4. Jahrhunderts v. Chr. konnte man eine Strafe kassieren, wenn der Esel – oder man selbst – sich auf einem öffentlichen Weg erleichterte.

Keine Toiletten, aber klare Regeln
Öffentliche Toiletten waren im klassischen Athen selten. Aber von Wildwuchs keine Spur – wer auf Straße oder Weg Abfall hinterließ, musste mit saftigen Strafen rechnen.
Sauberkeit war Bürgersache
Gesetzesfragmente und Komödien sind sich einig: Die Athener nahmen Stadthygiene ernst. Strafen für Tierkot und menschliche Hinterlassenschaften hielten die Polis (meistens) begehbar.
Der athenische Stadtrat überwachte mehr als nur Politik. Überlieferte Gesetze und Komödien zeigen: Wer die Straßen verschmutzte, zahlte – manchmal 50 Drachmen, ein Wochenlohn. Antikes Stadtleben hieß: echte Regeln für saubere Straßen.