Elefanten an den Thermopylen
Die Römer stürmen den legendären Pass von Thermopylae – diesmal versperren Elefanten das Tor.

Der Pass wird verteidigt – von Elefanten.
191 v. Chr. wählt Antiochos III. von Syrien die Thermopylen – denselben Pass, an dem Leonidas gegen Xerxes kämpfte – in der Hoffnung, die Geschichte würde wieder auf Seiten der Griechen stehen. Sein Trumpf diesmal: keine spartanische Tapferkeit, sondern gepanzerte Kriegselefanten in der ersten Reihe.
Geschichte wiederholt sich – nur schlechter.
Die römischen Legionen waren unbeeindruckt. Während Antiochos die engen Tore hielt, schlichen römische Truppen über geheime Bergpfade und fielen seiner Armee in den Rücken – genau wie die Perser es mit den Spartanern Jahrhunderte zuvor getan hatten. Die Elefanten gerieten in Panik und trampelten Freund und Feind nieder.
Der letzte griechische Widerstand auf dem Festland.
Antiochos floh, ließ Gold und Standarten zurück. Die Schlacht war nicht nur eine Wiederholung – sie war ein Abgesang. Nach Thermopylae gehörte das griechische Festland Rom. Die Geschichte schloss sich, aber niemand jubelte.
Antiochos der Große versucht, die persische Verteidigung von Thermopylae zu wiederholen, doch römische Disziplin – und ein geheimer Bergpfad – zerschlagen seine Hoffnung und beenden die griechische Macht auf dem Festland.