Alexanders tödliches Risiko bei der Mallischen Stadt
Alexander der Große springt allein in eine feindliche Stadt – und fängt sich einen Pfeil mitten durch die Lunge.

Unknown — "Bowl" (200–1 BCE), CC0
Alexander springt voran.
325 v. Chr., bei der Belagerung der mallischen Stadt in Indien, verliert Alexander die Geduld. Er schnappt sich eine Leiter, stürmt allein über die Mauer – und steht plötzlich von Feinden umzingelt. Seine Männer sind sprachlos, versuchen zu folgen, doch die Leitern brechen hinter ihm zusammen.
Ein Pfeil durch die Brust.
In die Enge getrieben, kämpft Alexander wie ein Löwe – bis ihn ein Pfeil tief in die Brust trifft. So tief, dass er angeblich an seinem eigenen Blut zu ersticken droht. Seine verzweifelten Gefährten brechen endlich durch, ziehen ihn heraus, während seine Leibwächter ihn mit ihren Körpern abschirmen. Tagelang gehen Gerüchte von seinem Tod durchs Lager und weit darüber hinaus.
Ein König, der nicht sterben will.
Wunderbarerweise überlebt Alexander. Die Nachricht von seiner Genesung elektrisiert das Heer – und erschreckt die Feinde. Doch die Wunde bleibt: ein ständiges Mahnmal, dass selbst die größten Eroberer bluten.
Alexanders Tollkühnheit hätte ihn fast das Leben gekostet – seine Feinde und seine eigenen Männer waren fassungslos. Dass er überlebte, wurde zum Schlachtruf. Doch sein Körper blieb gezeichnet.