Rom erfand das Einkaufszentrum
Vor der ersten modernen Mall baute Rom die Trajansmärkte—fünf Etagen, über 150 Läden, Büros und Imbisse unter einem Dach.

Unknown — "Mold Fragment with Musicians" (late 11th–early 12th century), public domain
Roms antikes Supermall
Der Trajansmarkt ist nicht nur Ruine—sondern ein fünfstöckiger Komplex, gebaut um 110 n. Chr. Drinnen fanden Archäologen über 150 Läden, Büros, Imbisse und Schenken—übereinander gestapelt, voller Stadtleben.
Das älteste Einkaufszentrum der Welt
Hier konnte man Olivenöl kaufen, ein Büro mieten, frisches Brot holen oder einen Anwalt engagieren—alles unter einem Dach. Anders als das Gedränge auf dem Forum war der Trajansmarkt ein überdachtes, eigens geplantes Einkaufszentrum—römische Stadtplanung auf höchstem Niveau.
Um 110 n. Chr. fertiggestellt, thront der Trajansmarkt noch heute über dem Forum Romanum. Archäologen fanden Weinstuben, Lebensmittelstände, Kanzleien und Stoffhändler—gestapelt wie ein antikes Kaufhaus. Kein Marktplatz, sondern ein urbanes Einkaufszentrum, wo man Käse holen, Steuern zahlen und eine neue Toga kaufen konnte—alles auf einem Weg.