Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit, 1.–3. Jh. n. Chr.

Römische Zahnprothesen aus Elfenbein

Archäologen fanden falsche Zähne—aus Elfenbein gefertigt—mit Draht in römische Kiefer gebunden.

Römische Zahnprothesen aus Elfenbein

Unknown — "Wall painting on black ground: Aedicula with small landscape, from the imperial villa at Boscotrecase" (last decade of the 1st century BCE), public domain

Elfenbeinzähne im römischen Mund

Archäologen haben römische Skelette mit Zahnbrücken gefunden. Ein Kiefer aus Santa Maria Capua Vetere zeigt Elfenbeinzähne, mit gedrehtem Golddraht befestigt. Nicht nur für Reiche, sondern für alle, die sich eine Lücke leisten konnten—oder eben nicht.

Uralte Zahnmedizin, erstaunlich raffiniert

Diese Prothesen waren nicht nur Schmuck—sie sollten funktionieren, beim Sprechen und Kauen helfen. Plinius der Ältere schreibt sogar von Menschen, die „ihre Zähne ersetzen“—mit Knochen oder Elfenbein. Bequem war das nicht, aber es zeigte den römischen Willen, den Schein zu wahren.

Ein Lächeln mit Geheimnissen

Denk beim nächsten Mal an die Römer: Jemand blitzt dich an—teils echt, teils importierter Elefant. Eitelkeit und Erfindungsgeist reichen tief—sogar bis ins Gebiss.

Lange vor der modernen Zahnmedizin trugen manche Römer Zahnbrücken aus Golddraht und Tierelfenbein—diskret versteckt hinter einem geübten Lächeln.

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