Römische Latrinen—Geschäfte, Klatsch und ein Schwamm für alle
Eine römische öffentliche Toilette bot Platz für zwanzig—Seite an Seite, keine Wände, nur eine Marmorbank mit Löchern.

Unknown — "Hercules" (c. 30 BCE–20 CE), CC0
Keine Privatsphäre auf der römischen Toilette
Eine römische Latrine war kein Ort für Scham. Stell dir eine lange Bank mit Löchern vor, keine Kabinen, keine Türen—nur Nachbarn, Ellenbogen an Ellenbogen, beim Geschäft.
Geschäfte, Klatsch und ein Schwamm für alle
Römische Toiletten waren halbe Clubs. Hier wurde getratscht, verhandelt und manchmal sogar Musik gehört. Die Reinigung? Ein gemeinsamer Meerschwamm am Stiel, in Salzwasser getaucht und von allen benutzt. Archäologen fanden Graffiti an den Wänden—Beweis dafür, dass Stille hier selten war.
Die Römer kamen gemeinsam zum Erleichtern, tauschten Klatsch aus, schlossen Geschäfte ab oder lauschten Musikern. Privatsphäre? Fehlanzeige—nur ein gemeinsamer Schwamm am Stiel für alle. Archäologen fanden sogar eingeritzte Graffiti: Langeweile macht erfinderisch, überall.