Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit

Römische Läden hatten Straßenfenster

In Rom konntest du Snacks direkt am Fenster bestellen – ganz ohne hineingehen.

Römische Läden hatten Straßenfenster

Unknown — "Hercules" (c. 30 BCE–20 CE), CC0

Römisches Streetfood – ganz ohne Tisch

Stell dir vor, du bist im antiken Pompeji – und musst nicht mal hineingehen. Hunger? Eine Steintheke öffnet sich direkt zur Straße. Du reichst ein paar Münzen hin, der Ladenbesitzer schöpft heiße Bohnen oder Eintopf in deine Schale, und schon bist du wieder auf dem Bürgersteig.

Thermopolia – Roms Imbiss zum Mitnehmen

Mehr als 80 dieser Snackbars gibt es allein in Pompeji noch heute. Die Theken zeigen die runden Aussparungen, in denen einst dampfende Töpfe standen, und an den Wänden finden sich manchmal Speisekarten. Thermopolia versorgten die Massen – schnell, günstig und immer offen für das Treiben der Straße.

Die römischen Thermopolia waren die Fast-Food-Theken der Stadt, viele mit offenen Straßenfenstern, an denen heißer Eintopf oder Wein direkt an den Kunden gereicht wurde. In Pompeji haben Archäologen über 80 dieser Läden gefunden – mit Theken, die noch von alten Töpfen und Ruß der Pfannen gezeichnet sind. Die Stadt brummte vor Menschen, die sich schnell etwas auf die Hand holten – direkt von der Straße, nicht am Tisch.

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