Flüche im Grab: Römer nutzten Bleitafeln zur Rache
Eine römische Familie bestattet ihren Toten – und wirft eine zusammengerollte Bleiflut ins Grab, mit dem Namen eines Feindes.

Unknown — "Fragmentary bronze statuette of Herakles with lion's skin" (1st–3rd century CE), public domain
Mit dem Toten wird ein Fluch begraben
Eine römische Familie bestattet ihren Toten – und wirft eine zusammengerollte Bleitafel ins Grab, auf der ein Feind namentlich verflucht wird.
Rachsüchtige Zauber auf Bleitafeln
Manche römischen Gräber bargen nicht nur Knochen, sondern auch Rachezauber. Dünne Bleiplättchen, mit Namen und Bitten um Unheil eingeritzt, wurden gefaltet und mit den Toten begraben. Archäologen fanden diese defixiones in Gräbern im ganzen Reich – persönlich, bitter und mit zitternder Hand vor Wut geschrieben.
Manche römischen Gräber bargen nicht nur Knochen, sondern auch Rachezauber. Dünne Bleiplättchen, mit Namen und Bitten um Unheil eingeritzt, wurden gefaltet und mit den Toten begraben. Archäologen fanden diese defixiones in Gräbern im ganzen Reich – persönlich, bitter und mit zitternder Hand vor Wut geschrieben.