Fragmenta.
Fakt·Antikes Rom·Römische Kaiserzeit

Gladiatorenblut als römische Medizin

Manchmal tranken Römer frisches Gladiatorenblut gegen Epilepsie. Ja, wirklich.

Gladiatorenblut als römische Medizin

Unknown — "Lar" (1–25 CE), CC0

Epilepsie-Heilung? Trink Gladiatorenblut

Die Römer glaubten, frisches Gladiatorenblut könne Epilepsie heilen. Nach dem Kampf stürmten Menschen mit Bechern in die Arena, hoffend auf ein Wunder – noch warm und spritzend aus den Wunden.

Medizinisches Spektakel

Plinius der Ältere berichtet, wie Familien dafür zahlten, das Blut der Gefallenen zu ernten und zu trinken. Der Aberglaube hielt sich über Jahrhunderte, genährt von Verzweiflung und Spektakel. Ärzte zweifelten, doch die Nachfrage war real.

Im kaiserlichen Rom galt das Blut gefallener Gladiatoren als übernatürliches Heilmittel – besonders gegen Epilepsie. Wohlhabende Zuschauer zahlten dafür, es noch warm vom Arenaboden zu kosten. Die Idee hielt sich über Jahrhunderte: Plinius der Ältere spottet, aber die Menge glaubt.

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