Plancia Magna, Herrin von Tempel und Stadt
Ihr Name prangt über dem Stadttor—eine Frau, nicht ein Kaiser, hat dafür bezahlt.

Panini — "Interior of Saint Peter's, Rome" (after 1754), public domain
Der Name einer Frau über dem Tor
Ihr Name prangt über dem Stadttor—eine Frau, nicht ein Kaiser, hat dafür bezahlt. Plancia Magna verwandelte ihr Vermögen in Marmor und Ehre.
Priesterin und Machtmensch
Als Hohepriesterin leitete sie Feste und steckte ihr eigenes Geld in Tempel und Theater. In Perge standen ihre Statuen auf Griechisch und Latein—ein Beweis, dass Macht nicht immer hinter dem Thron versteckt war.
Vermächtnis in Stein
Lange nachdem die Kaiser verblassten, blieb Plancia Magnas Name auf den Stadtmauern—und widersetzte sich der Regel, dass Frauenwerke mit dem Tod verschwinden.
Plancia Magna, Tochter eines Konsuls, steckte ihr Vermögen in Tempel und Theater von Perge. Sie war nicht nur reiche Stifterin—sie amtierte als Hohepriesterin und wurde mit Statuen auf Griechisch und Latein geehrt. In einer Stadt, in der Frauen selten öffentlich sprachen, wurde Plancia Magna zur lebendigen Seele Perges. Ihre Statuen überdauerten vier Kaiser.