Gaius Marius und die Armee, die Rom veränderte
Im Staub vor den Toren Roms hebt Marius das Verbot für Arme in der Armee auf. Plötzlich marschieren Männer, die nichts besitzen außer ihrem Körper, unter dem Adler Roms.

Salvator Rosa — "Self-Portrait" (ca. 1647), public domain
Roms Reihen werden geöffnet
Im Staub vor den Toren Roms hebt Marius das Verbot für Arme in der Armee auf. Plötzlich marschieren Männer, die nichts besitzen außer ihrem Körper, unter dem Adler Roms.
Die neue Armee, die neue Loyalität
Roms Armeen waren einst Grundbesitzer—verwurzelt im Land, an dessen Schicksal sie glaubten. Marius brauchte Soldaten, also warf er die alten Regeln über Bord. Er machte Roms Verzweifelte und Arbeitslose zu Berufssoldaten, loyal zu ihrem General, nicht zum Senat. Die Republik war danach nie wieder dieselbe.
Der Preis der Macht
Künftige Generäle—Sulla, Caesar—werden Armeen befehligen, die ihnen gehorchen, nicht Rom. Marius bewaffnet den Staat, pflanzt aber auch den Keim für den Bürgerkrieg.
Roms Armeen waren einst Grundbesitzer—verwurzelt im Land, an dessen Schicksal sie glaubten. Marius brauchte Soldaten, also warf er die alten Regeln über Bord. Er machte Roms Verzweifelte und Arbeitslose zu Berufssoldaten, loyal zu ihrem General, nicht zum Senat. Die Republik war danach nie wieder dieselbe.